< Minichess

Minichess




Spiel mit WEISS

Spiel mit SCHWARZ

Wer mit der 3D-Ansicht nicht zurechtkommt, es gibt auch eine 2D-Variante:

Spiel mit WEISS

Spiel mit SCHWARZ



Aus einer Laune heraus habe ich ein Schachprogramm geschrieben, das keine 5KB Länge hat. Kyrill ist zugegeben etwas unsauber programmiert und länger, als er eigentlich sein müßte. Wir leben zwar nicht mehr in VC20- oder C64-Zeiten und man muß nicht mehr allzusehr mit dem Speicherplatz geizen, und solange Microsoft Betriebssysteme von mehreren Gigabyte entwickelt, die, bei sauberer Programmierung, um 90% verkleinert werden könnten, mache ich mir wegen den ca. 90 KB von Kyrill auch kein schlechtes Gewissen. Dennoch hat es einen gewissen Reiz, smarte Programme zu schreiben. Das Programm von Douglas Bagnall ist ebenfalls, laut Autor, im Rahmen eines "5K-Contests" entstanden.
Natürlich hat "MINICHESS" - gelinde gesagt - nicht gerade Meisterstärke und die Grafik ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Andererseits spielt es phasenweise ganz ordentlich, kann manchmal überraschen, führt brav seine Rochade aus und verfügt sogar über rudimentärste Endspielkenntnisse. Selbstverständlich beherrscht es (fast) alle Schachregeln und prüft die Züge des Gegners auf Korrektheit. All dies sollte für ein Schachprogramm natürlich eine Selbstverständlichkeit sein, doch muß man bedenken, daß in der Frühphase des Computerschachs selbst kommerzielle Produkte diese Anforderungen keineswegs immer erfüllt haben und daß MINICHESS innerhalb eines Tages (und einer Nacht) entstanden ist. Erstaunlich ist der Ausdruck des Programms: kaum zwei Schreibmaschinenseiten.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wem das Programm eigentlich dienen soll. Für Gelegenheitsspieler aufwärts ist es sicher zu ernsthaftem Spiel zu schwach, und blutige Anfänger im Schach kommen vermutlich mit der abstrakten Grafik nicht zurecht. MINICHESS ist also ein reines Glasperlenspiel.

Trotzdem viel Spaß.




Zur Startseite