Dunkle Antike





Da ich mich beruflich/wissenschaftlich mit der Antike beschäftige, erscheint es naheliegend, dunkle Aspekte dieser Zeitepoche zu erfassen. Indes muß man zugeben, daß die Antike in ihrem grundsätzlichen Wesen eher hell war! "Sol lucet omnibus" sagte der Römer, die Sonne scheine jedem, dem Armen wie dem Reichen. Die antike Zivilisation, die im wesentlichen mediteran geprägt war, war bunt und lebensbejahend. Das Entsetzen unter deutschen Griechenlandfans im 19. Jahrhundert war groß, als sich allmählich herausstellte, daß die antiken Tempel nicht streng einfarbig wie die Walhalla waren, sondern vielmehr bunt bemalt!
Im germanischen und im keltischen Kulturgebiet mag eine andere, melancholischere Mentalität vorgeherrscht haben, nur sind uns von diesen Völkern keine Schriftquellen überliefert, so daß wir ihr Denken nur schwer rekonstruieren können.
Das Wenige, was sich an Tristem und Traurigem aus der klassischen Antike überliefert hat, soll hier zusammengestellt werden, daß es für den Schwarzromantiker eine wahre Freude ist: Grabinschriften, Berichte über Unterweltfahrten, verzweifelte Gedanken eines Ovid und eines Marc Aurel...
Weiterhin sollen einige Beschreibungen der Nordvölker auf diese Seite Eingang finden. Dies wird allerdings alles erst nach und nach geschehen, diese traurige Sammlung soll sich mit der Zeit langsam aber stetig erweitern.


Selbstreflexionen des Marc Aurel




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